Kostenloser VPN 2026: Welcher Gratis-VPN ist wirklich sicher?
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Ein VPN kostet Geld – oder doch nicht? ProtonVPN und Windscribe bieten echte Gratis-Pläne ohne Datenlimit oder versteckte Kosten. Die Mehrheit der kostenlosen VPN-Apps ist dagegen gefährlich: Sie finanzieren sich durch den Verkauf deiner Browsing-Daten. Wir zeigen dir, welche Gratis-VPNs sicher sind, was sie leisten und wann sich ein Upgrade lohnt.
Warum ein VPN – auch kostenlos?
Ein VPN verschlüsselt deinen Internetverkehr und versteckt deine echte IP-Adresse. Das schützt dich in öffentlichen WLAN-Netzwerken vor Angreifern, verhindert dass dein Internetanbieter dein Surfverhalten protokolliert, und ermöglicht den Zugriff auf Inhalte die geografisch gesperrt sind. Auch ohne Budget gibt es legitime Optionen – man muss nur wissen, welche seriös sind. ProtonVPN Free ist das beste Beispiel: Vollständige Verschlüsselung, kein Datenlimit, keine Logs – komplett kostenlos und ohne versteckte Kosten.
Warum sind viele kostenlose VPNs gefährlich?
Die meisten Gratis-VPN-Apps im App Store und Play Store finanzieren sich nicht durch Abonnements – sie finanzieren sich durch deine Daten. Eine Studie der CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) aus Australien hat gezeigt: 38 Prozent der untersuchten kostenlosen VPN-Apps enthielten Malware, 72 Prozent nutzen Third-Party-Tracker und 18 Prozent verschlüsselten den Traffic überhaupt nicht. Die bekanntesten Beispiele: Hola VPN verkaufte die Bandbreite seiner Nutzer weiter, Opera VPN (eingestellt) teilte Daten mit chinesischen Investoren, und zahlreiche Apps wie SuperVPN (100+ Millionen Downloads) wurden wegen Datenlecks und Malware aus dem Play Store entfernt. Das Grundproblem: Wenn du für ein Produkt nichts zahlst, bist du das Produkt. VPN-Infrastruktur kostet Geld – Server, Bandbreite, Wartung. Wer dieses Geld nicht von Nutzern nimmt, nimmt es woanders her.
Welche kostenlosen VPNs sind wirklich sicher?
Es gibt nur wenige Gratis-VPNs, die wir empfehlen können. ProtonVPN Free ist der klare Testsieger: Schweizer Datenschutz, Open-Source-Code, kein Datenlimit, keine Werbung. Windscribe Free ist die zweite seriöse Option: 10 GB pro Monat, 11+ Länder, strenge No-Logs-Politik. Beide Anbieter haben externe Sicherheitsaudits bestanden. Mullvad bietet keinen Gratis-Plan, aber für 5 Euro pro Monat bekommt man den datenschutzorientiertesten kostenpflichtigen VPN. Alle anderen kostenlosen Anbieter – egal wie bekannt sie sind – empfehlen wir nicht. Zu hoch ist das Risiko von Datenlecks, Tracking und im schlimmsten Fall Malware.
Geschwindigkeit: Was kannst du von einem Gratis-VPN erwarten?
Gratis-VPNs sind immer langsamer als bezahlte – das liegt an der Struktur. Bezahlte Nutzer haben Priorität bei der Serverlast, Gratis-Nutzer bekommen die verbleibende Kapazität. In unseren Tests erreichte ProtonVPN Free durchschnittlich 20–40 Mbps, Windscribe Free 15–30 Mbps. Das ist ausreichend für Surfen, E-Mails, YouTube in HD – aber nicht für 4K-Streaming oder große Downloads. NordVPN im Vergleich: 75–80 Mbps bei gleicher Testleitung. Wenn du viel streamst oder täglich stundenlang arbeitest, ist ein bezahlter VPN ab 3,99 Euro/Monat die sinnvollere Investition.
Free vs. Paid: Ein ehrlicher Vergleich
Gratis-VPNs sind gut für: Gelegentliches Surfen in öffentlichen WLAN-Netzwerken, einfachen IP-Schutz beim Surfen, ausprobieren wie ein VPN funktioniert. Bezahlte VPNs sind besser für: Streaming (Netflix, Disney+, Hulu), P2P-Downloads, dauerhaften Schutz im Home Office, hohe Geschwindigkeit. Der Preisunterschied ist minimal: NordVPN kostet 3,99 Euro pro Monat im Jahresplan – das ist ein Kaffee pro Monat. Dafür bekommst du 6.700+ Server, 111 Länder, garantierten Netflix-Support und professionellen Kundendienst. Unsere Empfehlung: Starte mit ProtonVPN Free zum Kennenlernen. Wenn du merkst, dass du den VPN regelmäßig nutzt, upgrade auf NordVPN – die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie macht das risikolos.
Die besten kostenlosen VPNs im Vergleich
ProtonVPN
€0,00 dauerhaft gratis · Free-Plan
- Kein Datenlimit: Als einziger seriöser Gratis-VPN ohne Bandbreitenbegrenzung – du kannst so lange surfen wie du willst
- Keine Logs, keine Werbung: Schweizer Datenschutz und Open-Source-Code – du bist das Produkt bei keinem Schweizer Unternehmen
- Upgrade jederzeit möglich: Falls du mehr Länder oder Geschwindigkeit brauchst, wechselst du einfach auf den kostenpflichtigen Plan ab 4,99 Euro/Monat
Detailbewertung
NordVPN
€3,99 pro Monat · 2-Jahres-Plan
- Bestes Upgrade vom Gratis-VPN: Für 3,99 Euro/Monat bekommst du maximale Geschwindigkeit, 111 Länder und Netflix-Unterstützung
- 30-Tage Geld-zurück-Garantie: Risikolos testen – wenn du unzufrieden bist, bekommst du den vollen Preis zurück
- Deutlich schneller als jeder Gratis-VPN: Im Test 75–80 Mbps bei 100 Mbps Eingang, kein Vergleich zu langsamen Free-Servern
Detailbewertung
Schritt-für-Schritt Anleitung
Häufige Fragen
Sind kostenlose VPNs sicher?
Das kommt auf den Anbieter an. ProtonVPN und Windscribe sind seriös – beide sind Open Source, haben transparente Datenschutzrichtlinien und keine Datenlogs. Die Mehrheit der Gratis-VPN-Apps im App Store ist jedoch gefährlich: Sie verkaufen deine Browsing-Daten an Werbefirmen oder enthalten Malware. Finger weg von unbekannten Gratis-VPNs ohne nachgewiesene Datenschutzpolitik.
Warum ist ProtonVPN kostenlos?
ProtonVPN verdient Geld mit den bezahlten Plänen (ProtonVPN Plus, Proton Unlimited). Der Gratis-Plan dient als Einstiegsangebot – viele Nutzer upgraden nach einiger Zeit. Das Schweizer Unternehmen Proton AG betreibt auch ProtonMail und hat ein starkes Datenschutz-Ökosystem aufgebaut. Sie haben keinen wirtschaftlichen Anreiz, Gratis-Nutzerdaten zu verkaufen.
Kann ich mit einem kostenlosen VPN Netflix schauen?
Mit ProtonVPN Free nur sehr eingeschränkt – Netflix ist auf dem Free-Plan nicht zuverlässig entsperrbar, da die IP-Adressen bekannt sind. Windscribe Free bietet ebenfalls nur eingeschränkten Streaming-Zugang. Für Netflix brauchst du einen bezahlten VPN wie NordVPN ab 3,99 Euro/Monat – das ist weniger als ein Kinoticket.
Was ist der Unterschied zwischen ProtonVPN Free und dem bezahlten Plan?
ProtonVPN Free: 5 Länder, keine Speed-Garantie, kein Streaming, kein P2P. ProtonVPN Plus: 117 Länder, doppeltes VPN, Streaming-Support (Netflix, Disney+, Hulu), 10 gleichzeitige Geräte. Der kostenpflichtige Plan kostet ab 4,99 Euro/Monat. Für einfaches Surfen reicht der Free-Plan völlig aus.
Gibt es ein Datenlimit beim kostenlosen ProtonVPN?
Nein. ProtonVPN Free hat kein Datenlimit – das ist sein größter Vorteil gegenüber Windscribe (10 GB/Monat), TunnelBear (500 MB/Monat) und anderen. Du kannst ProtonVPN Free dauerhaft und unbegrenzt nutzen. Die einzige Einschränkung ist die Serveranzahl und gelegentlich langsamere Geschwindigkeit durch Serverauslastung.
Was ist mit Windscribe – lohnt sich der kostenlose Plan?
Windscribe Free bietet 10 GB Daten pro Monat und etwa 11 Server-Standorte – deutlich mehr Auswahl als ProtonVPN Free. Mit einem Twitter-Follow oder einem eigenen Tweet bekommst du sogar 15 GB. Für gelegentliche Nutzung ist Windscribe Free eine gute Wahl. Für dauerhaften Einsatz empfehlen wir ProtonVPN Free wegen des fehlenden Datenlimits.
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